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Renate Welshs Rede bei der Gedenkfeier 2018

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

die Tatsache, dass Sie heute hier sind, ist für mich schon ein Beweis für Gemeinsamkeiten zwischen uns, und auf dieser Basis erlaube ich mir, mit meinem Großvater anzufangen. Schon in den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat er immer wieder gewarnt: „Hört euch doch an, wie dieser Hitler mit der Sprache umgeht! Früher oder später wird er mit Menschen auch nicht anders umgehen.“
Ich bin überzeugt, dass wir nicht achtsam genug sein können in unserem Umgang mit der Sprache. Es ist weder romantisch noch idealistisch, sondern ganz im Gegenteil realistisch zu behaupten, dass Sprache einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Gestaltung der Wirklichkeit liefert.
Wie wir Dinge benennen beeinflusst sehr direkt, wie wir sie beurteilen. Wenn zum Beispiel nie mehr von „Flucht“ die Rede ist sondern nur von „illegaler Migration“, wird das Errichten von Mauern nicht nur eine Frage der Selbstverteidigung sondern moralische Pflicht.
Sprache erzeugt Wirklichkeit, und die Wirklichkeit erzeugt wiederum eine eigene Sprache. Diese Wechselbeziehung hat es immer schon gegeben, sie ist nur meiner Meinung nach komplizierter geworden. Ohnmacht war immer auch sprachlos, und der Kampf gegen Sprachlosigkeit war eine der wichtigsten Fronten in der Selbstermächtigung des Menschen, die ja die Voraussetzung der Demokratie ist. Denken und Sprache stehen in einer sehr innigen Wechselbeziehung. Es ist banal geworden, darauf hinzuweisen, dass man darüber schweigen muss, worüber man nicht sprechen kann. Allzu oft wird gerade darüber, worüber man nicht denken kann - oder will - besonders laut und großspurig geredet. Ich glaube, es gibt auch eine geschwätzige Sprachlosigkeit, und eine, die sich tönender Phrasen bedient, ohne sie auf ihren Inhalt abzuklopfen. Diese Form halte ich für besonders gefährlich, weil sie oft sogar den Sprecher dazu verführt, sich selbst zu glauben, und sein Publikum erst recht, das ihn dann für besonders kompetent hält.
Im Übrigen kann auch Expertenjargon Sprachlosigkeit erzeugen, weil er alle ausschließt, die nicht dem immer enger gefaßten Fachbereich angehören. Das ist umso bedrohlicher, als ja längst keine existentiellen Fragen innerhalb eines einzelnen Fachgebietes gelöst werden können, sondern dort, wo sich die Fächer überschneiden, wo also auch jeder Experte, jede Expertin, in einem fremden Bereich Mitverantwortung übernehmen muss. In der Politik wird immer wieder auf Experten verwiesen, als seien ihre Stellungnahmen völlig objektiv und frei von jeder persönlichen Meinung oder Färbung durch eine Weltanschauung oder Eigeninteressen, was denkunmöglich ist. Auch ist ihr Expertentum notwendigerweise auf einen bestimmten Ausschnitt des anliegenden Problems beschränkt.
Der Gemeindearzt Dr. Straffner, Oberstaatsanwalt Dr. Neuwirth in Ludwig Lahers dokumentarischem Roman „Herzfleischentartung“ waren keine Helden , die sich anmaßten, den Gang der Geschichte zu ändern, sie versuchten nur, innerhalb ihres Aufgabenbereichs so etwas wie Ordnung zu schaffen im Gegensatz zu den Wächtern im Lager, die Fleißaufgaben an sadistischer Brutalität erfüllten und dennoch überzeugt waren, als kleine Rädchen nur ihre Pflicht getan zu haben. Diese „Verantwortung“ wurde ihnen ja auch durchaus nach dem Ende des Krieges abgenommen, weil die Frage der Verantwortung damals noch nicht ins Konzept des mit dem Wiederaufbau beschäftigten Landes passte.
Über „Verantwortung“ könnte, müsste man stundenlang nachdenken. Verantwortung reicht ganz gewiss weiter, als man gemeinhin annimmt, weil man aus Angst die eigenen Grenzen zu eng zieht. Ich glaube, dass Verständnis und Empathie gute Koordinaten zur Orientierung sind.
„Es wird nicht ohne hässliche Bilder gehen“, war ein Satz, den ich einfach nicht aus dem Kopf löschen könnte. Eine gefährliche Drohung, eine Absage an Grundwerte. Das Schrecklichste ist, dass man Gefahr läuft, sich daran zu gewöhnen, dass einem nicht bewusst wird, was da geschrieben, behauptet wird, wenn man nicht genau genug hinhört, hinschaut.
Ein sehr banales Beispiel: erinnern Sie sich, wann sie zum ersten Mal den Satz gehört haben: „Da muss man Geld in die Hand nehmen“? Ich bin überzeugt, ihn erst gehört zu haben, als die Zeit längst vorbei war, in der irgendeine größere Summe in real existierenden Banknoten und Münzen bezahlt wurde, die irgendjemand in noch so große Hände nehmen konnte. Er kam in Mode, als größere Beträge ausschließlich transferiert wurden. Aber die Phrase suggeriert einen Wohltäter, der aus der eigenen Tasche mehr spendet, als er sich eigentlich leisten kann. Und das in Zeiten, in denen Sozialabbau für einen Beweis wirtschaftlicher Kompetenz gilt.
Wegschauen, weghören, sich nicht für zuständig halten, hat eine sehr gefestigte Tradition in unserem Land. Notwendig ist aber genaues Hinschauen, geduldiges Zuhören, Sich-Einmischen. Dabei kann die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, besonders mit der Vergangenheit der eigenen Familie, der unmittelbaren Umgebung, eine Hilfe sein. Manche Konturen schärfen sich, wenn wir sie aus zeitlichem Abstand betrachten.
Die Erinnerungsstätte Lager Weyer ist nicht nur Mahnmal für die Opfer, sondern auch Mahnmal für die Zukunft, Erinnerung an eine Verantwortung, die nicht getilgt werden kann. Es war Teil der Politik des 3. Reiches, Menschen nicht nur ihre Würde und ihr Leben zu nehmen sondern sie auch für alle Zeit aus dem Gedächtnis zu streichen. Stolpern über Namen kann wachrütteln, Anstoß zum Nachdenken Nachfühlen und Erinnern sein.

Gedenkfeier 2018 am Samstag, 6. Oktober -

Im Anschluss Lesung und Gespräch mit Renate Welsh

Die neunzehnte Gedenkfeier an der Erinnerungsstätte St. Pantaleon (Moosachstraße) findet am Samstag, den 6. Oktober 2018, um 18 Uhr statt. Die international bekannte österreichische Schriftstellerin Renate Welsh, eine Zeitzeugin, wird heuer bei uns zu Gast sein und im Anschluss an das Opfergedenken im Gemeindeamt aus ihren Werken lesen.

Das Buch "In die Waagschale geworfen", in den 80er Jahren erstmals veröffentlicht, stellt Menschen im Widerstand gegen die NS-Diktaur in den Mittelpunkt, auch solche, die sich selbst gar nicht als Widerständler begriffen, sondern lediglich selbstverständlichen Anstand zeigten, was freilich nicht selten bereits genügte, um eingesperrt oder gar hingerichtet zu werden.

Im berührenden Roman 'Die schöne Aussicht', dem zweiten Buch, aus dem Renate Welsh lesen wird, schildert die Autorin das lange Leben ihrer Protagonistin Rosa, einer an sich völlig unspektakulären einfachen Frau, vor dem Hintergrund des bewegten 20. Jahrhunderts. Dass die dunklen Zeiten in dessen Mitte da nicht ausgespart bleiben, versteht sich von selbst.

 

Gedenkfeier 2017 am Samstag, 7. Oktober -

Im Anschluss Film: Linie 41 - Dokumentarfilm von Tanja Cummings

Die achtzehnte Gedenkfeier an der Erinnerungsstätte St. Pantaleon (Moosachstraße) findet am Samstag, den 7. Oktober 2017, um 18 Uhr statt. Im Anschluss wird im Gemeindeamt der 2015 entstandene Film 'Linie 41' von Tanja Cummings gezeigt werden. Die Dokumentation über das Ghetto in Litzmannstadt (Łódź), in welchem auch ca. 300 Deportierte aus St. Pantaleon-Weyer starben, konzentriert sich auf die Opferbiographie Natan Grossmanns sowie auf die Geschichte des Sohnes von NS-Bürgermeister Werner Ventzki Jens-Jürgen, der schon einmal in St. Pantaleon zu Gast war, um sein Buch zu diesem Thema vorzustellen.

Wenngleich in diesem Film das (viel größere) Judenghetto zentrales Thema ist, so ermöglicht er doch eine sinnliche Begegnung mit jenem Schreckensort, in dem kurze Zeit auch das Zigeunerghetto existierte, die letzte Station für viele in Weyer Inhaftierte. http://www.linie41-film.net/

Jens-Jürgen Ventzki wird an der Filmvorführung teilenehmen und anschließend für ein Gespräch zur Verfügung stehen.

 

Gedenkfeier 2016 am Samstag, 15. Oktober -

Im Anschluss politisches Kabarett von Thomas Maurer: Der Tolerator

Thomas MaurerDie siebzehnte Gedenkfeier an der Erinnerungsstätte St. Pantaleon (Moosachstraße) findet am Samstag, den 15. Oktober 2016, um 18 Uhr statt. Im Anschluss besteht um 18.45 Uhr die Möglichkeit, gemeinsam die neu verlegten Stolpersteine auf dem ehemaligen Lagergelände (siehe unten) in Weyer zu besuchen. Um 20 Uhr veranstaltet der VELWI gemeinsam mit FAIRnetzung und SAKOG / KULTURWERK / CLUB als bewussten Kontrast und Kommentar zur aktuellen Befindlichkeit der Republik einen Kabarettabend mit Thomas Maurer: Der Tolerator.

Es gibt ja so viel, das man tolerieren kann: Religionen und politische Überzeugungen, Laktose und Gluten, Kleidermotten und Volks-Rock’n’Roll. Obendrein macht man damit die Welt besser. Und kann manches lernen: Etwa wo die eigene Toleranzgrenze liegt. 

Der Abend beginnt um 20 Uhr. Ort: Mehrzweckhalle Riedersbach, Quellenweg 1. Karten sind u.a. bei Ö Ticket zu beziehen.

Stolpersteine in Weyer endlich würdig verlegt

Fünf Jahre nach der Verlegung von acht durch den VELWI finanzierten Stolpersteinen mitten auf einer Straßenkreuzung in Weyer ist es gelungen, diese kleine Gedenkstätte würdiger zu platzieren. Eine Komplettsanierung und teilweise Neutrassierung der Straße machte es möglich, die symbolischen Stolpersteine für im Lager geborene und/oder gestorbene Kinder sowie für Babys, die im Lager geboren und nach der Deportation im besetzten Polen ermordet wurden, auf einer neu gestalteten Abgrenzfläche zwischen der Straße und dem ehemaligen Terrorgelände zu situieren.

Stolpersteine neu 2016

(Foto: Inge Widauer)

Opfer Ludwig Steffl in Tschechien gewürdigt

Der Bauer Ludwig Steffl aus Kirchschlag im Sudetenland (damals zwangsweise in den Reichsgau Oberdonau eingegliedert, heute Světlík in der Tschechischen Republik) war einer der Häftlinge im Arbeitserziehungslager Weyer. Zu Ludwig Steffl haben AktivistInnen aus Tschechien neuerdings reiches Material, vor allem auch Privatfotos, zusammengetragen und es mit ausführlichen Hinweisen zum Roman ‘Herzfleischentartung’ von Ludwig Laher auf http://www.kohoutikriz.org/priloha/laher.php publiziert. Ludwig Steffl hat Weyer zwar überlebt, ist aber kurz nach seiner Entlassung an den Folgen der Lagerhaft gestorben. Sein Grab findet sich noch heute auf dem Ortsfriedhof. Seine Verwandten waren als Opfer des Faschismus von der Vertreibung nach dem Krieg ausgenommen.

Ausstellungen informieren über Weyer

Der Verein Erinnerungsstätte Lager Weyer/Innviertel (VELWI) wurde 2015 von den Landesmuseen Oberösterreich um eine Kooperation für die Ausstellung ‚Befreit und besetzt. Oberösterreich 1945 – 1955‘ im Schlossmuseum Linz gebeten.

Der VELWI stellte dafür Fotos, Exponate und Textmaterial (siehe Bild rechts) zur Verfügung. In ausführlichen Ausschnitten wurde auch Ludwig Lahers Film ‚Ketani heißt miteinander‘ präsentiert, in welchem die Geschehnisse um das Lager Weyer eine zentrale Rolle spielen.

Auch das Museum Arbeitswelt in Steyr hat sich mit der Biite um Unterstützung für eine 2016 geplante Ausstellung zum Thema Zwangsarbeit an den VELWI gewandt. Die Opfer des Lagers Weyer werden in diesem Zusammenhang auch durch einen Fotobeitrag präsent sein.

(Foto: Ludwig Laher)

 

 

Nachlese Gedenkfeier 2015

Die inhaltliche Veranstaltung nach der Jahresgedenkfeier am 17. Oktober 2015 wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein FAIRnetzung von in Ostermiething untergebrachten Kriegsflüchtlingen gestaltet. Unter dem Titel ‚Letzter Ausweg: Flucht vor der Barbarei‘ wurde das Publikum mit Musik- und PowerPoint-Unterstützung über persönliche Fluchtgeschichten und ihre Gründe informiert. Nach den berührenden Ausführungen wurde noch intensiv diskutiert. Dem Abend ging am 12. September ein Nachmittag im Pfarrheim Ostermiething voraus, an dem der VELWI die Asylwerber aus Syrien und Afghanistan mit den schrecklichen Ereignissen am Ort während der NS-Herrschaft vertraut machte. Im Anschluss fand eine Fahrt zu verschiedenen Schauplätzen statt.

Vom Bürgermeister in den Tod geschickt

Josef Mayers Martyrium im Lager Weyer Teil einer Zeitgeschichteausstellung seiner Heimatgemeinde Neukirchen an der Enknach

Von 12. Juni bis 15. August 2015 findet in Neukirchen an der Enknach eine verdienstvolle Ausstellung über die lokale Zeitgeschichte statt, die von Karl Schmitzberger und einer Gruppe engagierter MitstreiterInnen zusammengestellt wurde. Einen wesentlichen Platz nimmt dabei das von Ludwig Laher recherchierte Schicksal Josef Mayers ein, der im Lager Weyer brutal zu Tode gefoltert wurde (Button 'Opfergeschichten').

Historische Themenfahrt mit der Lokalbahn: Wegen des großen Erfolges auch 2014 wieder

Termin: Samstag, 20. September 2014

In Kooperation mit der Salzburger Lokalbahn hat der Verein Erinnerungsstätte Lager Weyer/Innviertel 2012 ein Projekt auf den Weg gebracht, das dazu dienen soll, die Erinnerungsstätte einem breiteren Kreis möglicher Interessenten nahezubringen. Tatsächlich brachten die Nostalgiefahrten 2013 ein äußerst gemischtes Publikum nach St.Pantaleon. Die Führungen verliefen erfolgreich, und deshalb wird auch 2014 am 20. September ein Nostalgiesonderzug von Salzburg nach St.Pantaleon verkehren, der schon zu Zeiten der Lager in Dienst stand. In St.Pantaleon beginnt eine mehrstündige Führung zu mehreren Schauplätzen der mit den beiden Lagern Weyer verbundenen Ereignisse. Im „Scharzen Adler“, dem auf dem Lagergelände wiedereröffneten Gasthaus von Weyer, wird es eine Jause geben, bevor von Trimmelkam aus die Rückreise angetreten werden wird.

Abfahrt: 13.15 Uhr Lokalbahnhof Salzburg

Ankunft: 20 Uhr Lokalbahnhof Salzburg

Preis (inkl. Fahrt, Führung, Farbbroschüre, Jause und Getränk) 19€, Kinder bis 14 9€

Anmeldungen bitte direkt bei den SLB vornehmen: slb-nostalgie@salzburg-ag.at oder Tel.:+43/662/4480 – 1500


Stolpersteine in Weyer verlegt.

Gemeinde Haigermoos und der Verein Erinnerungsstätte kooperieren

Nach Jahren schwieriger Verhandlungen ist es im Juli 2011 endlich gelungen, auch in der Gemeinde Haigermoos, wo das Lager Weyer situiert war, einen Gedenkort zu schaffen. Haigermoos wurde während der NS-Zeit St.Pantaleon angegliedert und zeigte sich lange reserviert, ein Zeichen der Erinnerung zu setzen. Direkt neben dem ehemaligen Lagergelände verweisen nun acht Stolpersteine auf die schrecklichen Geschehnisse. Zwei erläutern kurz allgemein, was hier passierte, sechs sind, stellvertretend für Hunderte Opfer, kleinen Kindern gewidmet, die in Weyer starben oder geboren wurden und später im besetzten Polen gewaltsam zu Tode kamen.

Der deutsche Künstler Gunter Demnig (links im Bild) hat mittlerweile über 30000 Stolpersteine in vielen Ländern Europas verlegt. Allein in der Stadt Salzburg erinnern fast 100 an ermordete Mitbürgerinnen und Mitbürger. Weiters im Bild (von links): Hermann Widauer und Ludwig Laher vom Verein Erinnerungsstätte sowie der Haigermooser Bürgermeister Johann Schwankner. Im Hintergrund die Pfarrkirche Haigermoos.

(Fotos: Inge Widauer)

Neue Informationstafel an der Straßenseite der Erinnerungsstätte

Land Oberösterreich und Gemeinde St.Pantaleon finanzieren nötige Ergänzung

(Foto: Ludwig Laher)

Anläßlich des 10-jährigen Bestehens der Erinnerungsstätte für die beiden Lager Weyer gestaltete der Verein Erinnerungsstätte Lager Weyer/Innviertel (VELWI) den Zugangsbereich zum Gedenkort neu. Auf einem Gehsteig aus Katzenkopfpflaster kann man nun, ohne auf den Verkehr achten zu müssen, einer Stahltafel, die ein wenig an ein geöffnetes Buch erinnert, die wichtigsten Informationen über die Geschehnisse der Jahre 1940 bis 1941 entnehmen. Das Land Oberösterreich sowie die Gemeinde St.Pantaleon unterstützten das Vorhaben finanziell.

 

Jubiläumsedition Druckgraphik

Aus Anlaß des zehnjährigen Bestehens der Erinnerungsstätte stellt die in Frankreich lebende Künstlerin Elfi Guida-Stangassinger dem Verein Erinnerungsstätte Lager Weyer/Innviertel ein Aquatinta-Blatt auf Büttenpapier (20x20 cm) zur Verfügung, das einen Ausschnitt der Skulptur einer Gruppe Gebundener auf dem Denkmal von Dieter Schmidt zeigt (vgl. Button Home). Die Auflage beträgt 30 Stück, Exemplare können zum Preis von 50 Euro ab sofort beim Verein (office@lager-weyer.at) bestellt werden. Die Auslieferung erfolgt in der zweiten Oktoberhälfte 2010.